Die Schöpfung verwalten
“Wir danken Gott für Mutter Erde.
Noch trägt sie uns
und das, was wir gemacht.
Halleluja, halleluja.
Sie bringt Bäume und Früchte hervor
und Blumenschmuck in allen Landen.
Wir danken dir für alle deine Wunder.
Halleluja, halleluja, halleluja.”
nach Franz von Assisi, um 1220
Die Kirche hat als Auftrag, sich um die Schöpfung zu kümmern und sie zu verwalten, Ungerechtigkeiten zu bekämpfen und dafür Sorge zu tragen, das alle Menschen gleich viel wert sind. Deshalb steht die Arbeit für Gerechtigkeit, Umweltschutz und das Recht aller Menschen auf ein würdevolles Leben im Mittelpunkt.
Bei der Umweltarbeit in der Schwedischen Kirche wurde ein Modell mit dem Namen “Ljussteget” (etwa: Schritt ins Licht) ins Leben gerufen. Dieses ist ein Mittel, um das Umweltbewusstsein und die aktive Mitwirkung zu stärken für eine ökologisch nachhaltige Welt.
Für uns im Pilgerzentrum ist selbstverständlich, dass wir uns bei unserem Auftrag von der Menschenwürde leiten lassen. Das bedeutet auch einen Lebensstil, der uns Atempausen gibt und das Verständnis dafür, dass wir Teil der Schöpfung sind.
Oder wie ein Dichter schrieb:
- So dürste ich danach, allen Menschen zurufen zu dürfen, meinen Brüdern und Schwestern, dass wir in einer wunderbaren Welt leben und uns bewegen, dass wir herumschwimmen, nicht im Ozean, sondern in Gott selbst. Teil eines Gedichts im Buch “Tausend Gründe zu leben” von Dom Helder Camara.
Das Pilgerzentrum ist auch Teil des Bistums Linköping. Das Bistum beschäftigt sich seit längerer Zeit aktiv mit Umweltfragen. Dafür bekam es ein Umweltdiplom. Dazu beigetragen hat zum Beispiel ein umweltfreundlicher Fuhrpark. Die Fahrzeuge können mit Biogas oder Äthanol betankt werden. Bei sämtlichen Reisen geben wir möglichst öffentlichen Verkehrsmitteln den Vorzug.
Mehr über unsere Umweltarbeit erfahren Sie unter dem Menüpunkt “Für unsere Umwelt”.


